Teilnehmerrekord beim XI. Rosenheimer Eigentümer- und Beiratsforum

Ort:

Volles Haus im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim – weit über 200 Teilnehmer bildeten sich am 15. November 2019 bei der 11. Veranstaltung der Firmen Unirent, Rech und Alpina gemeinsam mit ihren Immobilienverwaltern weiter.

Im Rahmen der Begrüßung der Gäste durch Gerlinde Willmann, Peter Panhans, Peter Eissing und Jakob Wurm stellte Steffi Panhans von der Firma Alpina Immobilien GmbH ein besonderes Projekt des Malteser Hilfsdienstes vor: Den „Herzenswunsch-Krankenwagen“. Träume und Wünsche bekommen eine ganz andere Dimension, wenn Menschen wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Dazu haben mehrere Gliederungen der Malteser den Herzenswunsch-Krankenwagen ins Leben gerufen. Das alles kostet den Patienten oder seine Familie nichts. Der Herzenswunsch-Krankenwagen wird komplett aus Spenden finanziert und lebt vom Engagement der beteiligten, ehrenamtlich tätigen Malteser. Die veranstaltenden Firmen haben spontan 1.200 Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag sollte im Laufe des Abends noch deutlich gesteigert werden.

Sachkundenachweis und Verwaltervergütung
Dr. Beate Burkl brachte es bei Ihrem Grußwort im Namen der Stadt Rosenheim auf den Punkt: „Es ist sehr angenehm zu erleben, wie leidenschaftlich Immobilienbetreuung sein kann.“ Burkl gab einen Ausblick auf die anstehende Reform des Wohnungseigentumsgesetzes im Besonderen bei den Bereichen Barrierefreiheit und Elektromobilität. Die Hürden zu deren erfolgreichen Umsetzung im Mehrfamilienhaus sollen wesentlich gelockert werden. Mit einem Abriss zu den ersten Erfahrungen seit Einführung der Berufszulassungskriterien für Immobilienberufe leitete Sie über zum Präsidenten des BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V., Thomas Meier. Meier – selbst erfahrener und engagierter Immobilienverwalter – hielt mit seiner Kritik für den seiner Meinung nach unzureichenden Umfang der Reform nicht zurück.
Natürlich begrüßen die Verbände die Reform – dem BVI e.V. geht diese aber nicht weit genug. Meier vermisst in der Branche auch eine höhere Sensibilität für eine auskömmliche Verwaltervergütung. Die hohen Anforderungen an den Beruf des Verwalters erfordern fachlich qualifiziertes Personal, das eine auskömmliche Entlohnung voraussetzen darf. Mit weniger als 25 Euro pro Wohnung und Monat kann diese aber nicht erreicht werden. Spontan und vom Engagement der Malteser berührt, spendete Meier im Namen des BVI 500 Euro für die Aktion „Herzenswunsch-Krankenwagen“.

Professor Dr. Florian Jacoby aus Bielefeld informierte im ersten Referat des Tages darüber, welche Möglichkeiten die Eigentümergemeinschaft und der einzelne Eigentümer haben, gegen Störungen vorzugehen. Oft ist nicht bekannt, dass die meisten Abwehransprüche der Einzelne selbst durchsetzen kann und die Gemeinschaft hierfür nicht braucht.

Videoüberwachung in der WEG
Fachautor, Herausgeber, Referent und Fachanwalt Rüdiger Fritsch zeigte den Teilnehmern auf, unter welchen Umständen und ob überhaupt in Wohnanlagen die Installation von Überwachungsanlagen geregelt werden kann. Im Fazit kann man sagen – wohl eher nicht. Die Hürden sind riesig.

Die Vortragspause stand ganz im Zeichen der wundervollen süßen Kreationen von Teresa Heininger – Inhaberin des Tavola Rosenheim – und ihrem Team. Das Beste aus der Manufaktur „Teresas süße Welten“ kam auf den Tisch.

Legionellen und kein Ende
Maik Streckert, Leiter des Vertriebs der Diwa-Gruppe, zeigte die aktuellen Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf. Spielraumlos hat die Eigentümergemeinschaft diesbezüglich eine Menge Pflichten zu erledigen. Für Gemeinschaften ist die Überschreitung der Grenzwerte mit hohem finanziellen und organisatorischen Aufwand verbunden. Durch viel Information und eine gute Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern werden mit geraumem zeitlichen Vorlauf Lösungen gefunden.

Bielefeld gegen Dortmund
Auf dem Fußballfeld wäre es eine ungleiche Begegnung gewesen. Bei der „Battle“ zwischen Prof. Jacoby und Rüdiger Fritsch zu ausgewählten rechtlichen Themen rund um die Immobilie stand es absolut unentschieden. Die Partie dauerte eine Stunde und nach Aussage vieler Teilnehmer damit zu kurz. Mit spitzem Humor und guter Laune schenkten sich die Referenten nichts. Unterhaltsam und kurzweilig vermittelten die beiden Top-Speaker schwierige Sachverhalte auf verständliche Art. Ein tolles Spektakel, das unbedingt wiederholt werden sollte.

Emotionen pur
Auch die schönste Veranstaltung geht zu Ende. Dann war es soweit – Erik Waalkes vom Malteser Hilfsdienst erfuhr, dass sich im Laufe des Abends der Spendentopf auf über 3.500 Euro erhöht hatte. Sichtlich gerührt übermittelte Waalkes seinen Dank an jeden Spender. Hohe Einzelspenden der ausstellenden Firmen ebenso wie viele kleinere Beträge aus dem Teilnehmerkreis ermöglichten den rekordverdächtigen Spendenbetrag. Die Veranstalter sagen „Servus“. Die Firmen Alpina Immowelten GmbH, Karin Rech Hausverwaltungs- und Objektmanagement GmbH sowie die Unirent Immobilientreuhand Vermietungs- und Verwaltungs-GmbH freuen sich schon heute darauf, zum 12. Rosenheimer Eigentümer- und Beiratsforum am 27. November 2020 hoffentlich weit über 200 Teilnehmer begrüßen zu dürfen.
Mit einem anhaltenden Applaus für die die Ausstellung begleitenden Partner

DIWA - Institut für Wasseranalytik GmbH
EAD Eutermoser GmbH Abrechnungsdienst
Peter Prankl Meisterbetrieb
Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co.KG und
Roderus Versicherungsmanagement GmbH

ging es zum Get-together.

Martin Metzger
www.alpina-immowelten.de

Zurück