Erfolgreiches 10. Beiratsseminar der GRUVA GmbH, Düsseldorf

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Am 26.01.2019 folgten fast 240 Teilnehmer der Einladung der GRUVA Grundverwaltung GmbH zu einem Halbtages-Seminar für eigene und (zu einem Drittel) auch Beiräte aus Gemeinschaften, die nicht von der GRUVA verwaltet werden. Mannigfaltige Themen sorgten dafür, dass der Konferenzbereich der Handwerkskammer Düsseldorf erneut bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Zu Beginn stand das Thema „Elektromobilität in Wohnanlagen“ auf dem Programm, zunächst durch Klaus Teske von der Stadtwerke AG in technischer und durch Wolfgang Dötsch, Richter am OLG Köln, in juristischer Hinsicht beleuchtet. Hier ist als erstes der Gesetzgeber gefordert, das WEG so zu novellieren, dass z.B. Entscheidungen durch Mehrheitsbeschluss getroffen werden können.

Es folgte der wegen seiner lebendigen Vortragsart gepaart mit praxisnahen Inhalten stets gern gehörte, bundesweit bekannte RA Rüdiger Fritsch, Fachanwalt für WEG u. Mietrecht, Solingen, mit Erläuterungen zur Durchführung (nicht -durchsetzbarkeit) der Hausordnung und dem Hinweis auf „geduldiges Papier“ ...

In der Pause stand neben der Möglichkeit, mit Ausstellern, Referenten und Mitarbeitern der GRUVA ins Gespräch zu kommen, eine praktische Vorführung der Firmen Jung und WestWood zur Abdichtung von Baukörpern an.

Nach der Pause zeigte Martina Vetter, die in Düsseldorf eine Praxis für Psychotherapie und Coaching führt, seit vielen Jahren Schulungen und Vorträge u.a. in Unternehmen der Wohnungswirtschaft hält und im Haufe-Verlag das Fachbuch „Souveräner Umgang mit Immobilieneigentümern“ veröffentlicht hat, Wege auf, um aus dem „Generationenwechsel“ in Eigentümergemeinschaften eine win-win-Situation zu generieren.

Als nächster Redner informierte Dr. Ernst Baumann, Geschäftsführer der AllTroSan GmbH, über den Umgang mit Wasser-, Feuchte- u. Schimmel­pilzschäden und erteilte wertvolle Ratschläge zur Problemlösung.

In einem weiteren Vortrag „gab“ RA Rüdiger Fritsch den immer noch sehr aufmerksamen Zuhörern „den Rest“, als er über die von Teilen der Recht­sprechung geforderte Vorlage von 3 Vergleichsangeboten referierte. Es wurde betonte, dass derartige Entscheidungen praxisfremd seien, weil zum einen nicht immer eine Vergleichbarkeit hergestellt werden kann (es sei denn z.B. durch Beauftragung externen Bausonderfachleute) und sich zum anderen solche Anfragen vor Beschlussfassung unter den Handwerks­firmen herumsprechen wird, so dass diese nur noch gegen Entgelt bereit sein würden, entsprechende Kostenvoranschläge auszuarbeiten. Aus seiner Sicht spricht nichts gegen die Beauftragung bewährter Stammhandwerker, deren Kostenstruktur aus vorherigen Aufträgen bekannt ist.

Dank gebührt allen Referenten, Ausstellern und Mitarbeitern der GRUVA Grundverwaltung GmbH, dem Caterer Herrn Rajkovic und den Mitarbeitern der Handwerkskammer, die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Alle Vorträge können auf der GRUVA-homepage nachgelesen werden.

Die Geschäftsführer Gerd Breder und Thomas A. Vetter kündigten das nächste GRUVA-Beiratsseminar für Januar 2021 an.

 

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