Zitterbeschluss

Der Zitterbeschluss war bis zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs im Jahr 2000 eine Möglichkeit, um Beschlüsse, die einstimmig hätten getroffen werden müssen, die aber nur in Mehrheit geschlossen wurden, durchzusetzen. Denn wurde der Beschluss der Mehrheit nicht innerhalb eines Monats angefochten (siehe „Beschlussanfechtung“), so wurde er trotz Rechtswidrigkeit rechtskräftig. Der Begriff ergibt sich aus dem bildhaften „Zittern“, also dem Bangen der Wohnungseigentümer betreffend einer möglichen Anfechtung ihres Beschlusses.

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