Gemeinschaftsordnung

Generell gilt für das Verhältnis der Wohnungseigentümer das Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Um dieses zu untermauern sowie vor allem auch abweichende Vereinbarungen und Regelungen festzuhalten, wird eine Gemeinschaftsordnung angefertigt. Zu dieser müssen alle Eigentümer zustimmen, die darin eingetragen sind. Genaues regelt §10, Abs. 2, Satz 2 WEG.

Die Gemeinschaftsordnung darf nur vom WEG abweichende Regelungen aufstellen, wenn die entsprechenden Paragraphen im Rechtstext abdingbar sind und die neugefassten Vereinbarungen rechtskonform. Ansonsten ist das Dokument nichtig. Neue Eigentümer, welche in die Gemeinschaft eintreten, müssen ins Grundbuch der Immobilie eingetragen werden, damit die Gemeinschaftsverordnung weiterhin gültig bleibt.

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