Rauchmelderpflicht nun flächendeckend

Seit Jahresende auch in Berlin und Brandenburg

Seit 31. Dezember 2020 müssen alle Wohnungen in Deutschland umfassend mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein. Kommen Eigentümer dieser Pflicht nicht nach, haben Mieter Anspruch auf Mängelbeseitigung.

Die Gesetze zur Rauchmelderpflicht sind Ländersache. Jedes Bundesland legt die Details zur Rauchmelder-Ausstattung in seiner jeweiligen Landesbauordnung fest. Als Nachzügler führten Berlin und Brandenburg zum Jahresende eine Rauchmelderpflicht für Bestandsbauten ein. Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein waren Vorreiter bei der Ausstattungspflicht und gingen im Jahr 2020 bereits in die zweite Runde. Dort wurde die Ausstattung bereits vor über zehn Jahren verpflichtend.

Mindestens ein Rauchmelder pro Raum muss in Schlafräumen, Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, installiert sein. Die Rauchmelderpflicht gilt in allen Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung, also auch in Containerräumen, Hütten und Gartenlauben. Außer in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist der Vermieter/Eigentümer für die Installation eines Rauchmelders verantwortlich. In Berlin ist, im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern, der Mieter jedoch für die Wartung zuständig.

Die Lebensdauer, die die DIN 14676 für die Geräte vorsieht, beträgt zehn Jahre. Aus diesem Grund haben Qualitätsrauchmelder eine fest eingebaute Langzeitbatterie, die eine Stromversorgung über die gesamte Nutzungsdauer sicherstellt. Erkennbar sind solche Geräte am Q-Label, die den weltweit höchsten Qualitätsstandard markieren.

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