Makler müssen Angaben zum Energieverbrauch einer Immobilie machen

Makler müssen bei angebotenen Objekten Angaben zum energetischen Zustand der Immobilie machen. Dies stellte nun der Bundesgerichtshof klar und beendete damit jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit teils widersprüchlichen Urteilen auf niedrigeren Ebenen. Demnach greift bei Maklern zwar nicht § 16a EnEV aus dem Jahr 2014. Jedoch handeln Makler gemäß § 5a Abs. 2 UWG wettbewerbswidrig, wenn sie Verbrauchern wesentliche Informationen vorenthalten – dazu zählen bei Immobilienanzeigen die Art des Energieausweises, der wesentliche Energieträger, das Baujahr des Wohngebäudes, die Energieeffizienzklasse und der Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs. Das folgt aus Art. 12 der Richtlinie 2010/31/EU. Betroffen sind Anbieter von Immobilien, die Objekte im Bestand vermarkten.

BVI e.V.
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Energie & Umwelt
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