Betriebsverbot für Ölheizungen

Ausweitung möglich

Der Bundesrat möchte das von der Bundesregierung beabsichtigte Betriebsverbot für Ölheizungen ausweiten. Seiner Ansicht nach sollte es auch für Heizkessel gelten, die mit festen fossilen Brennstoffen beschickt werden, da deren Verbrennung sehr treibhausgasintensiv ist.

Wärmesektor für synthetische Energieträger öffnen
Im geplanten Gebäudeenergiegesetz gibt es die Forderung, den Wärmesektor auch für synthetische Energieträger zu öffnen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Grubengas soll erneuerbaren Energien gleichgestellt werden, um es ökologisch sinnvoll zu verwerten.

Praktikablere Regelungen
Geplant sind auch praktikablere Regelungen bei der Durchführung der Energieberatung und den Angaben im Energieausweis. Verschärfungen werden bei den Stichprobenprüfungen von Klimaanlagen verlangt. Die geplante Frist bei der Nachrüstungspflicht für Heizungsanlagen wurde als unbegründet abgelehnt.

Vorgesehen: Austauschprämie für Ölheizungen
Das geplante Gebäudeenergiegesetz sieht neben dem Einbauverbot für Ölheizungen ab 2026 vor, dass Gas- und Ölheizungen, die seit 1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, nur 30 Jahre lang betrieben werden dürfen. Diejenigen, die ihre alte Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell ersetzen lassen, sollen eine Austauschprämie erhalten.

Effiziente Anlagentechnik
Erreicht werden sollen die Energieeinsparungen durch eine effiziente Anlagetechnik und einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz. Der verbleibende Energiebedarf soll zunehmend durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

BVI e.V.
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